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Ein Virus hält derzeitig die Welt in Atem. Aus diesem Grund  wird es auch im Konzertspielplan der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck einige Ausfälle beziehungsweise Verlegungen geben. Davon betroffen ist noch in diesem Monat das Kinderkonzert „Die kleine Meerjungfrau“ in Gardelegen. Gleiches gilt für die Gastspiele in Haldensleben (14. April) und Bernburg (15. April) sowie für das Kinderkonzert „Peter und der Wolf“ am 21. April im Dr.-Tolberg-Saal von Bad Salzelman. Die Verantwortlichen sind allerdings bemüht, einen neuen Termin festlegen zu können.

Die Konzerte „Von Agthe bis Zeppelin – Carl Christian erklimmt den Stairway To Heaven“ mit Jan Kazda in Schönebeck (3. April), Barby (4. April) und Ballenstedt (5. April) werden auf einen anderen Termin verschoben. Für die Veranstaltung in Schönebeck hat Chefdirigent Jan Michael Horstmann bereits den 22. Oktober 2020 als Ersatztermin bekannt gegeben. „Alle bisher erworbenen Eintrittskarten behalten natürlich ihre Gültigkeit!“

Freunde des Schönebecker Operettensommers wird mit Sicherheit eine Frage beschäftigen: Kann das Freiluftfestival wie gewohnt stattfinden?  „Ich hatte noch immer eine kleine Resthoffnung, aber diese schwindet von Tag zu Tag. Aber eine Verschiebung wird immer wahrscheinlicher. Wir denken in verschiedene Szenarien“, erklärt Anita Bader, Geschäftsführerin der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie. Und sie fügt hinzu, dass die Studentinnen und Studenten aus Harrisonburg/Virginia auf Grund der aktuellen Krisensituation bereits abgesagt haben. Wie anderswo auch, warte man im Orchesterbüro die weiteren Maßnahmen der Landesregierung nach Ablauf der Eindämmungsverordnung am 19. April ab.

Das Gebäude der Kreisvolkshochschule in Schönebeck, Tischlerstraße 13a, bleibt bis auf Widerruf geschlossen!

Das Kartenverkaufsbüro der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck
arbeitet allerdings eingeschränkt weiter und bleibt zu den gewohnten Öffnungszeiten nur
telefonisch unter 0 39 28 – 40 04 29 oder per E-Mail an karten@mkp-sbk.deerreichbar.

Persönliche Kartenabholungen oder Reservierungen sind nicht möglich!

Bisher reservierte Eintrittskarten für den 24. Schönebecker Operettensommer mit Stichtag 31. März werden automatisch bis zum 30. April 2020 verlängert.

Bereits erfolgte Überweisungen werden selbstverständlich zeitnah bearbeitet  und die Karten an die jeweiligen Empfänger verschickt.

Der Online-Verkauf läuft ohne Einschränkungen weiter.

Anita Bader
- Geschäftsführerin -

Die komödiantische Lesung "Dürfen Engerl teuflisch lieben?", gelesen und gesungen von Katharina Kutil und (&Alexander Klinger, am 22. März 2020 ist abgesagt und auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben worden. Die Regisseurin des Schönebecker Operettensommers hat sich hierzu aus Wien gemeldet.

"Liebe Freundinnen und Freunde in Schönebeck!
Aufgrund der begreiflichen Ausgangssperre in Österreich und der Reisebeschränkungen kann unsere Engerl - Lesung am Sonntag leider nicht stattfinden. Uns tut das sehr leid, aber in Zeiten wie dieser haben wir alle andere Sorgen. Doch wir holen die Lesung im Sommer nach, versprochen!!! Und die Karten behalten ihre Gültigkeit. Sobald wir den Termin wissen, werde ich ihn hier bekanntgeben.
Wir bitten unser wertes Publikum um Verständnis und grüßen ganz herzliche in unser geliebtes Schönebeck! Bleibt bitte alle gesund!!!

Katharina & Alexander"

AUFGEPASST! Hier der Termin für unsere nächste "Musikalische Stunde für Babys" (auch Babykonzert genannt): Freitag, 24. April 2020. Beginn ist um 10:00 Uhr. Wo? Auf der "Krabbelwiese" im Dr.-Tolberg-Saal. Eingeladen sind Eltern mit ihren Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren (natürlich dürfen die Kinder auch vier Jahre alt sein), aber auch Großeltern mit ihren Enkelkindern sind herzlich willkommen. Interessierte melden sich bitte telefonisch unter der Rufnummer 03928-400597 an. ANMERKUNG: Ob die "Musikalische Stunde für Babys" wie geplant stattfindet, wird an dieser Stelle rechtzeitig bekannt gegeben.

Schon lange schwebte der Wunsch nach neuen Sitzen über der Waldbühne Bierer Berg … Doch nun hat das Warten für die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck endlich ein Ende!

Am Donnerstag, 19. Dezember 2019, wurde im Rahmen eines Pressegespräches offiziell bekannt gegeben, dass Besucher die Vorstellungen im Rahmen des 24. Schönebecker Operettensommers auf komfortablen Sitzschalen mit hoher Rückenlehne verfolgen können. Landrat Markus Bauer (Foto, links), Schönebecks Oberbürgermeister Bert Knoblauch (Foto, rechts) und Alexander Klinger konnten im Beisein der Medienvertreter und sehr zur Freunde von Anita Bader, Geschäftsführerin der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck, schon einmal unverbindlich Probesitzen. Einhelliges Fazit: Bequem!!!

Die Zeiten, in denen Sie auf den rustikalen Bänken der Waldbühne saßen, sind vorbei! Pünktlich zum 24. Schönebecker Operettensommer vom 20. Juni bis 19. Juli dieses Jahres freuen wir uns, Ihnen eine neue Bestuhlung mit bequemer Rückenlehne präsentieren zu können. Damit wird Ihr Besuch bei unserem Operettenfestival noch angenehmer und wir können Ihren Wünschen Rechnung tragen. Allerdings ist diese Investition in Komfort  nicht ohne Unterstützung zu leisten, denn finanziert werden sollen die Sitze über ein Crowdfunding. Werden Sie Stuhlpate! Übernehmen Sie mit einer einmaligen Zahlung von 25,00 Euro pro Platz (Firmen zahlen 50,00 Euro pro Stuhl) eine Stuhlpatenschaft für zwei Jahre. Unsere Stuhlpaten werden auf Wunsch mit einer Plakette auf der Stuhlrückseite namentlich genannt.

Als Dankeschön für Ihre Unterstützung haben wir uns für den 25. Operettensommer 2021 etwas Besonders überlegt. Sie erhalten ein Vorkaufsrecht und können Ihre Karten bereits vor dem allgemeinen Verkaufsbeginn am 1. November 2020 bestellen. Damit erhalten Sie auch die Möglichkeit, die Vorstellung auf "ihrem Stuhl" zu verfolgen. Selbstverständlich erhalten Sie auf Wunsch eine Spendenbescheinigung. Bei Interesse senden wir Ihnen gerne unseren druckfrischen Stuhlpatenschafts-Flyer zu.

Und nein, die Sitzschalen werden nicht GRÜN sein! 

Ihre Freude konnte Anita Bader (2. v. l.) am Mittwochnachmittag (23. Oktober 2019) nicht verbergen. In der Hauptstelle der Salzlandsparkasse überreichte Hans-Michael Strube (2. v. r.) der Geschäftsführerin der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck einen symbolischen Scheck in Höhe von 20.000 Euro. Der Zweckertrag stammt aus Mitteln des PS-Lotterie-Sparens.

"Es war eine Notsituation!" Mit diesen knappen, aber klaren Worten begründete der Vorstandsvorsitzende der Salzlandsparkasse (2. v. r.) das schnelle und unkomplizierte Engagement des starken Finanzpartners im Salzlandkreis. Durch die finanzielle Unterstützung kann nun digitale Tontechnik zur Nutzung beim Schönebecker Operettensommer sowie bei Konzerten angeschafft werden. "Ohne die Funkmikrofone wäre eine Durchführung unmöglich. Das ist existenziell", erklärte Anita Bader während des Pressetermins. Entsprechend groß war auch die Freude bei Jan Michael Horstmann. Der neue Chefdirigent und musikalische Leiter des Klangkörpers verriet, dass im kommenden Jahr bei den 22 Aufführungen der Operette "Die lustige Witwe" von Franz Lehár insgesamt 24 Leute auf der Bühne stehen werden. 

Seinen ausdrücklichen Dank richtete Hans-Michael Strube dann aber auch noch einmal ausdrücklich an alle fleißigen PS-Sparer im Salzlandkreis. Und er fügte hinzu: "Wir geben das Geld nur weiter!"

Bei dem Gemeinschaftstermin wurde parallel auch der Sponsorenvertrag zwischen der Salzlandsparkasse und dem Gewerbeverein "Staßfurt - Stadt an der Bode" e. V. unterzeichnet. Der Vereinsvorsitzende Ronald Teßmer (rechts) freut sich auf die bevorstehende 15. Auflage des großen Volksfestes "Staßfurt in Flammen" am 1. November und dankte der Salzlandsparkasse herzlich für das Sponsoring.

Patrick Münch musste nicht lange überlegen, ob er auch für den 24. Schönebecker Operettensommer einen seiner Reisebusse als Werbeträger für die Freiluftveranstaltung im Sommer 2020 zur Verfügung stellt.  "Ja, natürlich", antwortete der langjährige „Chef-Chauffeur“ der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck auf Anfrage des Orchesterbüros, auch das nächste Festival auf der Waldbühne Bierer Berg zu unterstützen.

Gut zwei Wochen vor dem offiziellen Karten-Vorverkaufsstart für den Operettensommer war es nun soweit. Am Dienstagnachmittag musste nun "Boccaccio" für "Die lustige Witwe" weichen. „Das gefällt mir richtig gut“, freute sich der Inhaber von Münch's Charterreisen über den gelungenen Entwurf der Werbeagentur Schulz aus Schönebeck. Dessen Geschäftsführer Marcus Schulz hat die Werbebotschaft nicht nur angefertigt, sondern auch persönlich auf die Heckscheibe geklebt.

Und natürlich kann es dann auch passieren, dass die Regisseurin Katharina Kutil diesen Bus in der österreichischen Hauptstadt Wien zu sehen bekommt. Dieses Mal vielleicht persönlich, denn den "Boccaccio-Bus" hat Kutil nur als Foto von einem guten Freund erhalten, der den Reisebus dieses Jahr zu den Osterfeiertagen in Wien entdeckte.

Tickets sind ab 1. November im Kartenverkaufsbüro der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck (Raum 0.5), Tischlerstraße 13a in Schönebeck oder im Internet unter www.mitteldeutsche-kammerphilharmonie.de erhältlich beziehungsweise können telefonisch unter der Rufnummer 03928-400429 reserviert werden.

Bei der jüngsten turnusmäßigen Mitgliederversammlung des "Förderverein der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck e. V." wurde Petra Grimm-Benne in ihrem Amt als Vorsitzende einstimmig von den wahlberechtigten Anwesenden bestätigt. Gleiches gilt für den Stellvertreter Thomas Wünsch und den "Vorstandsneuling" Cornelia Ribbentrop. Im erweiterten Vorstand stehen zukünftig Susanne Reichel-Visontay und Mike Schmidt dem Verein hilfreich zur Seite. Als neue Revisorin konnte Anja Keßler-Wölfer gewonnen werden.

In ihren Ausführungen machte Frau Grimm-Benne, die dem Förderverein seit 1992 vorsteht, deutlich, dass der Verein auf soliden Füßen steht.  Das vergangene Jahr war wieder einmal von Diskussionen über die Daseinsberechtigung des Orchesters und dessen finanzieller Unterstützung, aber auch von der Freude über das 70jährige Bestehen des einst als Kurorchester gegründeten Klangkörpers geprägt. "Ich bin dem Verein und dem Orchester immer noch sehr verbunden und auch stolz darauf, was erreicht wurde. Wir sind zu einer Kulturgröße gewachsen", so die alte und neue Vorstandsvorsitzende. Egal ob das 25. Musikfest "Klänge im Raum", der "Schönebecker Operettensommer" oder auch die "Philharmonische Phreunde Pheier" - alle Veranstaltungen sind sehr erfolgreich verlaufen.

Einen herzlichen Dank sprach Petra Grimm-Benne den langjährigen Mitstreitern und ehemaligen Vorstandsmitgliedern Christa Röseler und Hans-Jörg Simon aus, die dem Verein schon über viele Jahre mit Herzblut und großem Engagement zur Seite stehen und immer "die Fahne hoch gehalten haben".

Die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck hat 2017 eine neue CD eingespielt. Im Festsaal der Herrnhuter Brüdergemeine Gnadau sind die Sinfonien Nr. 4, Nr. 8 und Nr. 11 sowie das Flötenkonzert des sachsen-anhaltischen Komponisten Carl Christian Agthe aufgenommen worden. Agthe, der 1762 in Hettstedt geboren und nur 35 Jahre später in Ballenstedt gestorben ist, wird auch häufig als "Mozart des Harzraumes" bezeichnet. Die CD ist limitiert auf 1.500 Stück und kann zum Preis von 10,00 Euro im Orchesterbüro der Mitteldeutschen Kammerphillharmonie Schönebeck oder im Salzlandmuseum Schönebeck (Pfännerstraße 41) erworben werden. Auf Wunsch kann der Tonträger (gegen Gebühr) auch zugesandt werden. Die CD ist auch eine ideale Geschenkeidee zu jedem Anlass.

Unweit von Schönebeck, dem Stammsitz der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie, befindet sich das imposante Ringheiligtum Pömmelte. Die Überreste dieses etwa 4300 Jahre alten Kultortes wurden seit 2005 ausgegraben und ab dem Jahr 2013 rekonstruiert. Nun gewährt diese sensationelle Anlage einen Einblick in die Rituale und Lebenswelten vom Übergang der Jungstein- in die Bronzezeit. 
Die Anlage aus Holzpalisaden, Gruben und Wällen ist in ihrer Größe mit Monumenten wie dem weltberühmten Stonehenge in England vergleichbar. Zwei Haupttore führen in den Innenraum und sind auf feste Positionen des Sonnenlaufs ausgerichtet. Über 800 Jahre diente dieser Ort den Menschen der jungsteinzeitlichen Schnurkeramiker- und Glockenbecherkulturen sowie der frühbronzezeitlichen Aunjetizer Kultur als heilige Stätte. Das Ringheiligtum wurde für vielfältige Kulthandlungen genutzt – von Bestattungen bis hin zu Tier- und Menschenopfern. 
Vom neun Meter hohen Aussichtsturm bietet sich den Gästen ein fantastischer Überblick über die Anlage. 
Ein besonderes Highlight bietet sich jedes Jahr im September, wenn sich das Orchester der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie im Ringheiligtum Pömmelte einfindet und die einzigartige Akustik der Kreisgrabenanlage erlebbar macht. 

Besucherinformation: Das Ringheiligtum Pömmelte ist ganzjährig frei zugänglich.

Öffentliche Führungen: April bis 31. Oktober dienstags 11 Uhr und freitags bis sonntags um 14 Uhr.

Quelle: Susanne Dedow (Salzlandkreis) / Foto: Lukas Petereit

Weitere Informationen unter: 03471/6842560 oder museum@kreis-slk.de  oder  www.ringheiligtum-poemmelte.de oder Anfragen an : kultur@kreis-slk.de