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Am Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts wird die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck am Freitag, 27. Januar 2023, „Das Tagebuch der Anne Frank“ im Dr. Tolberg-Saal aufführen. Die Mono-Oper von Grigori Frid beginnt um 19:30 Uhr. Die Inszenierung und Ausstattung von Klaus-Peter Fischer schildert in knappen Bildern das Schicksal des 13-jährigen Mädchen Anne Frank, die sich mehr als zwei Jahre in einem Amsterdamer Hinterhaus versteckt hielt, bevor sie am 4. August 1944 von der Gestapo verhaftet wurde.

Der seelische Druck, der auf dem Kind lastete und dennoch seine moralische Kraft nicht zu brechen vermochte, durchzieht die gesamten dokumentarischen Tagebuchaufzeichnungen der Anne Frank. In diesen Aufzeichnungen vermittelt sich der unbeugsame Lebenswille des Mädchens.

Das Libretto, fast wortgetreu aus dem Original übernommen, wird in eine musikalisch-lyrische Erzählung integriert, deren Emotionsgehalt gleichermaßen der Tragik des Geschehens wie der dichterischen Ausdruckskraft des Mädchen Rechnung trägt.

Annes tiefgründigen Gedanken, ihre naive Freude über ein Geschenk oder einen Flecken blauen Himmels, aber auch ihre nackte Angst und der Wille, tapfer zu bleiben, die aufkeimende Liebe zu Peter, ihr Sinn für Situationskomik, die Hoffnung auf Freiheit und mehr Menschlichkeit, all das findet auch beklemmenden Ausdruck in der Musik. Die Freiheit und Würde des Menschen, der Vorrang des Geistes vor dem Körper und des Bewusstseins vor der Materie sind die zentralen Themen in diesem Werk. Besondere Beachtung wird den Charakteren geschenkt, die nur in Annes Monologen, nicht aber in persona erscheinen: ihr Vater, ihre Mutter, ihre Schwester Margot und Freunde. Hierdurch wird eine besondere Vielschichtigkeit erreicht, die den Handlungsspielraum des Monodrames erweitert.

Eine kleine Vorschau finden Sie unter diesem Link: https://www.operaonvideo.com/the-diary-of-anne-frank-frid-schonebeck-2021-miriam-sabba/ 

Für die 25. Auflage des Schönebecker Operettensommers hält die Maritim Hotelgesellschaft mbH in Magdeburg wieder einen Leckerbissen für Gäste des Freiluftspektakels parat. 

Kulturinteressierte erhalten für den Reisezeitraum vom 24. Juni bis 30. Juli 2023 auf den tagesaktuellen Zimmerpreis15 Prozent Rabatt. Buchungen können ausschließlich über die Webseite vorgenommen werden und können nicht mit weiteren Rabatten kombiniert werden. Die Preisvorteile gelten ab sofort bis einschließlich 23. Juli 2023. 

Für die Buchung nutzen Sie bitte folgenden Link: https://reservations.maritim.com/112459?languageid=7&startmonth=06/2023&identifier=OPERETTE23  (deutsch), https://reservations.maritim.com/109832?languageid=1&startmonth=06/2023&identifier=OPERETTE23  (Englisch) oder gehen einfach auf www.maritim.de und geben bei der Buchung unter Sondertarife den Firmenpreis-Code „OPERETTE23“ ein.

Viel Spaß wünschen die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck und die Maritim Hotelgesellschaft.

Es ist wieder soweit! Seit dem 1. November können Sie nun wieder Eintrittskarten für den 25. Schönebecker Operettensommer erwerben. Sichern Sie sich schon jetzt Ihren Lieblingsplatz für „Das Feuerwerk“ von Paul Burkhard auf der Waldbühne im Heimattiergarten Bierer Berg. Die Aufführungen finden vom 24. Juni bis 23. Juli 2023 - immer Mittwoch bis Sonntag, jeweils ab 16:00 Uhr - statt. Auf der Bühne können Sie dann unter anderem Miriam Sabba und „Operettensommer-Dauerbrenner“ Alexander Klinger als Zirkusdirektor-Ehepaar Obolski erleben.

Tickets können über die Homepage erworben oder telefonisch unter der Rufnummer 03928-400429 bestellt beziehungsweise reserviert werden.

Fotocollage: Werbemanufaktur Schulz

Blättern Sie einfach in unserem Spielzeitheft „... voller Enthusiasmus und Zärtlichkeit ...“ und suchen sich Ihr(e) Konzert(e) aus, welches Sie gerne besuchen möchten!

Die aktuelle Konzertsaison 2022/2023 steht ganz im Zeichen von wundervoller und hochbegabter Frauengestalten der Musikgeschichte. In den acht „Festlichen cammerphilharmonischen Concerten“ finden Konzertbesucher:innen neben den Werken von Haydns und Mozarts, Berlioz' und Liszts, Bachs und Beethoven wieder die Namen Alma Mahler, Emilie Mayer, Louise Farrenc udn zahlreiche weitere bis hin zu Violeta Dinescu, die bereits in der vergangenen Saison unserer Wettbewerbs-Jury angehörte.

Der für den 24. September 2022 angekündigte 8. Orchesterball – Philharmonische Phreunde Pheier - wurde leider abgesagt. Die Vorsitzende des Fördervereins der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie, die Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Petra Grimm-Benne, begründete die Absage, wie folgt: „In einer Zeit, in der viele nicht mehr wissen, wie sie im täglichen Leben zurechtkommen sollen, ist es mir persönlich leider nicht möglich, bei einem fröhlichen Ball unbesorgt das Tanzbein zu schwingen.“ 

Die Geschäftsführerin der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie, Anita Bader, unterstützt sie in dieser Auffassung. „Als wir zusammen mit Cornelia Ribbentrop begonnen haben den Ball zu planen, waren die dramatischen Auswirkungen des Ukrainekrieges und der aktuellen Energiekrise für jeden Einzelnen von uns nicht abzusehen“. Die vorhergehenden Absagen erfolgten aus pandemischen Gründen. Der Ball wird erneut verschoben; ein neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Stattdessen hatte der Förderverein und die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck unter der Schirmherrschaft von Petra Grimm-Benne ein ganz besonderes Highlight vorbereitet: Der Termin blieb bestehen, wurde aber zu einem Benefizkonzert unter dem Motto "Vorwiegend heiter" für alle Schönebeckerinnen und Schönebecker: Alle, die gerne ein Konzert des Orchesters live erleben wollten, waren ins Auditorium des IGZ-Inno-Life eingeladen.

Der Eintritt an diesem Abend war frei; allerdings wurde nach Konzertende um Spenden für den Förderverein gebeten. Nach Auszählung teilte der Förderverein mit, dass insgesamt 749,64 Euro zusammengekommen sind. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle spendenfreudigen Besucherinnen und Besucher.

Unsere Fotos (Foto-Atelier Urban, Mike Poschag, René Wölfer) zeigen Petra Grimm-Benne und Anita Bader vor dem Orchesterball 2020 sowie vom Konzert im IGZ mit Alexander Klinger. 

Ab dieser Spielzeit finden die mittlerweile über die Stadtgrenzen Schönebecks hinaus beliebten „Philharmonischen Phrühstücke“ wieder im „Hotel am Kurpark“ in wunderbar intimer Atmosphäre und bezüglich des Gaumenkitzels wahrhaft fürstlich gestaltet statt.

Unter anderem werden dieses Mal die Stars des diesjährigen Schönebecker Operettensommers. Zum Auftakt am 9. Oktober begrüßte Jan Michael Horstmann Alexander Klinger, der die Besucherinnen und Besucher im Sommer auf dem Bierer Berg als Danilo in „Die lustige Witwe“ begeistert hat und der als Zirkusdirektor Obolski im „Feuerwerk“ zu den Protagonisten der kommenden Operettensaison gehört. An seiner Seite wird Miriam Sabba als Iduna erstmals auf der Waldbühne zu erleben sein und das Publikum mit „Oh mein Papa“ und „Ich hab ein kleines süßes Pony“ verzaubern. Vielleicht gibt es ja beim „Phrühstück“ eine Kostprobe daraus???

In die musikalische Welt Lateinamerikas entführen die Mitglieder des Ensembles ALCABA sowie der international gefeierte Bandoneon-Solist Lothar Hensel das Publikum. Die Moderation der Gesprächskonzerte liegt in den Händen des Chefdirigenten Jan Michael Horstmann.

Reservierungen sind ab sofort und ausschließlich im Orchesterbüro, Tischlerstraße 13a, in Schönebeck oder telefonisch unter der Rufnummer 03928-400597 möglich. Die Kapazität ist begrenzt.
 

Die Termine im Überblick - jeweils ab 9:30 Uhr:
 

9. Oktober 2022: Im Wiener Kaffeehaus mit Alexander Klinger

11. Dezember 2022: In den Bergen Venezuelas mit dem Ensemble ALCABA

19. März 2023: Am Fuße des Aconcagua mit Lothar Hensel

14. Mai 2023: Zwischen Atlas und Mittelmeer mit Miriam Sabba

Veranstaltungsort: Hotel „AM KURPARK“, Magdeburger Straße 1, 39218 Schönebeck-Bad Salzelmen

Die 24. Auflage des Schönebecker Operettensommers ist Geschichte. Doch für Zuhause gibt es sie noch - „Die lustige Witwe“. Gemeinsam mit der Werbemanufaktur Schulz aus Schönebeck haben wir bis zum Ende des 24. Schönebecker Operettensommers T-Shirts und Poloshirts mit dem offiziellen Plakatmotiv angeboten. Von jedem verkauften Artikel gingen bzw. gehen zwei Euro an den Förderverein der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck. Und ganz exklusiv gibt es auch T-Shirts mit dem Panorama der Elbestadt und allen sehenswerten Gebäuden ...

Wer es nicht zum „Berg“ geschafft, kann diese Shirts auch direkt über die Werbemanufaktur Schulz in Schönebeck, Friedrichstraße 92a, beziehen.

Endlich! Im dritten Anlauf feierte „Die lustige Witwe“ von Franz Lehár am 25. Juni 2022 eine berauschende Premiere, welche die Besucherinnen und Besucher bei hochsommerlichen Termperaturen sprichwörtlich von den neuen Sitzen auf der Waldbühne im Heimattiergarten riss. Noch bis zum 24. Juli, immer mittwochs bis sonntags um 16:00 Uhr, rücken Baron Mirko Zeta, Valencienne, Graf Danilo Danilowitsch, Hanna Glawari (Foto: Peter Gercke) und Co. in den Mittelpunkt eines Lustspiels, bei dem einer möglicher Staatsbankrott abgewendet werden soll. Tickets für den 24. Schönebecker Operettensommer gibt es unter www.mitteldeutsche-kammerphilharmonie.de oder telefonisch unter der Rufnummer 03928-400429. Eines steht fest: Die Inszenierung von Birgit Eckenweber sollte niemand verpassen!!!

Immer noch auf der Suche nach dem passenden (Geburtstag-)Geschenk???

Wie wäre es denn mit der neuen Doppel-CD im Mediabook der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck mit dem Titel „SCHATTENRISSE - Orchesterwerke verfemter Komponisten“??? 

Der Tonträger kann zu den üblichen Öffnungszeiten (Montag 9:00 bis 16:00 Uhr; Dienstag 9:00 bis 18:00 Uhr; Mittwoch 9:00 bis 13:00 Uhr; Donnerstag (9:00 bis 16:00 Uhr; Freitag 9:00 bis 13:00 Uhr) im Kartenverkaufsbüro, Tischlerstraße 13a in 39218 Schönebeck erworben werden. Doch auch einfach unter der Rufnummer 03928-400597 bestellen!

Zu hören sind Kompositionen, von denen es bisher keine oder nur sehr wenige Einspielungen gab und die auf der Doppel-CD vorliegen. Das Orchester unter der Leitung von Jan Michael Horstmann hat gemeinsam mit der Pianistin Sofja Gülbadamova folgende Werke aufgenommen:

∙ Benno Uhlfelder - „Sangre Torera“ (Spanische Phantasie)
∙ Maurice Jaubert - Suite aus der Musik zum Film „Quartorze Juillet“ (Orchesterfassung von Jan Michael Horstmann)
∙ Vitezslava Kaprálová - „Suite en miniature op. 1“
∙ Darius Milhaud - „Le Carnaval de Londres op. 172“
∙ Alexander Naumowitsch „Bob“ Tsfasman - „Jazz-Suite für Klavier, Streicher und Schlagzeug“ (Orchesterfassung von Rustem Abyazov)
∙ Nikolai Andrejewitsch Roslavets - „Symphonie de chambre“ (1934/35)

Ohne die gemeinsame ideelle und finanzielle Unterstützung der Lichterfeld Stiftung, der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Salzlandsparkasse wäre dieses Projekt nicht durchführbar gewesen.

Erschienen ist der Tonträger beim Klassiklabel querstand im thüringischen Altenburg.

Barrierefreiheit als Qualitäts- und Komfortmerkmal: Die amphitheater-ähnliche Waldbühne Bierer Berg, Spielort des Schönebecker Operettensommers, hat Ende des vergangenen Jahres das bundesweit einheitliche Kriterium „Reisen für Alle“ erhalten. Hierfür hat extra ein Mitarbeiter der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie eine Schulung zum Thema „Barrierefreiheit als Qualitäts- und Komfortmerkmal“ besucht.

In Deutschland leben etwa zehn Millionen Menschen mit einer Behinderung. Für sie sind detaillierte und verlässliche Informationen über die Nutz- und Erlebbarkeit touristischer Angebote eine wesentliche Grundlage für ihre Reiseentscheidung. Barrierefreiheit ist für etwa 10 Prozent der Bevölkerung unentbehrlich, für 40 Prozent hilfreich und für 100 Prozent komfortabel.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Die zertifizierten Einrichtungen wurden von geschulten Erhebern geprüft und sind mit den entsprechenden Piktogrammen gekennzeichnet.

Mehr Informationen unter www.reisen-fuer-alle.de.

Die Waldbühne im Heimattiergarten Bierer Berg hat ihr Aussehen verändert. Innerhalb von zwei Wochen wurden die insgesamt 716 Sitzschalen mit dem Farbcode RAL 7010 im April 2020 montiert, unter tatkräftiger Mithilfe unseres Chefdirigenten Jan Michael Horstmann. Bei einem Vor-Ort-Termin waren sich Schönebecks Oberbürgermeister Bert Knoblauch und Landrat Markus Bauer einig, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann. 

Unweit von Schönebeck, dem Stammsitz der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie, befindet sich das imposante Ringheiligtum Pömmelte. Die Überreste dieses etwa 4300 Jahre alten Kultortes wurden seit 2005 ausgegraben und ab dem Jahr 2013 rekonstruiert. Nun gewährt diese sensationelle Anlage einen Einblick in die Rituale und Lebenswelten vom Übergang der Jungstein- in die Bronzezeit. 
Die Anlage aus Holzpalisaden, Gruben und Wällen ist in ihrer Größe mit Monumenten wie dem weltberühmten Stonehenge in England vergleichbar. Zwei Haupttore führen in den Innenraum und sind auf feste Positionen des Sonnenlaufs ausgerichtet. Über 800 Jahre diente dieser Ort den Menschen der jungsteinzeitlichen Schnurkeramiker- und Glockenbecherkulturen sowie der frühbronzezeitlichen Aunjetizer Kultur als heilige Stätte. Das Ringheiligtum wurde für vielfältige Kulthandlungen genutzt – von Bestattungen bis hin zu Tier- und Menschenopfern. 
Vom neun Meter hohen Aussichtsturm bietet sich den Gästen ein fantastischer Überblick über die Anlage. 
Ein besonderes Highlight bietet sich jedes Jahr im September, wenn sich das Orchester der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie im Ringheiligtum Pömmelte einfindet und die einzigartige Akustik der Kreisgrabenanlage erlebbar macht. 

Besucherinformation: Das Ringheiligtum Pömmelte ist ganzjährig frei zugänglich.

Öffentliche Führungen: April bis 31. Oktober dienstags 11 Uhr und freitags bis sonntags um 14 Uhr.

Quelle: Susanne Dedow (Salzlandkreis) / Foto: Lukas Petereit

Weitere Informationen unter: 03471/6842560 oder museum@kreis-slk.de  oder  www.ringheiligtum-poemmelte.de oder Anfragen an : kultur@kreis-slk.de