News

Immer noch auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk???

Wie wäre es denn mit der neuen Doppel-CD im Mediabook der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck mit dem Titel „SCHATTENRISSE - Orchesterwerke verfemter Komponisten“??? 

Der Tonträger kann zu den üblichen Öffnungszeiten (Montag 9:00 bis 16:00 Uhr; Dienstag 9:00 bis 18:00 Uhr; Mittwoch 9:00 bis 13:00 Uhr; Donnerstag (9:00 bis 16:00 Uhr; Freitag 9:00 bis 13:00 Uhr) im Kartenverkaufsbüro, Tischlerstraße 13a in 39218 Schönebeck erworben werden. Doch auch einfach unter der Rufnummer 03928-400597 bestellen!

Zu hören sind Kompositionen, von denen es bisher keine oder nur sehr wenige Einspielungen gab und die auf der Doppel-CD vorliegen. Das Orchester unter der Leitung von Jan Michael Horstmann hat gemeinsam mit der Pianistin Sofja Gülbadamova folgende Werke aufgenommen:

∙ Benno Uhlfelder - „Sangre Torera“ (Spanische Phantasie)
∙ Maurice Jaubert - Suite aus der Musik zum Film „Quartorze Juillet“ (Orchesterfassung von Jan Michael Horstmann)
∙ Vitezslava Kaprálová - „Suite en miniature op. 1“
∙ Darius Milhaud - „Le Carnaval de Londres op. 172“
∙ Alexander Naumowitsch „Bob“ Tsfasman - „Jazz-Suite für Klavier, Streicher und Schlagzeug“ (Orchesterfassung von Rustem Abyazov)
∙ Nikolai Andrejewitsch Roslavets - „Symphonie de chambre“ (1934/35)

Ohne die gemeinsame ideelle und finanzielle Unterstützung der Lichterfeld Stiftung, der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Salzlandsparkasse wäre dieses Projekt nicht durchführbar gewesen.

Erschienen ist der Tonträger beim Klassiklabel querstand im thüringischen Altenburg.

Die am Dienstag (23. November 2021) neu beschlossenen Corona-Regeln der sachsen-anhaltischen Landesregierung haben natürlich auch Auswirkung auf kommende Veranstaltungen der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck.

Für das Konzert „1783 – Studium der Theolgie“ am kommenden Sonnabend, 27. November, tritt dann für Besucherinnen und Besucher das 2-G-Zugangsmodell (Geimpfte und Genesene) in Kraft. Aus diesem Grund werden alle Konzertbesucherinnen und –besucher gebeten, den Nachweis über einen vollständigen Impfschutz oder den ausgestellten Genesenen-Nachweis in Verbindung mit dem amtlichen Lichtbildausweis beim Einlass vorzulegen, um den Zugang zum Konzert gewährleisten zu können.

Weiterhin werden die Veranstaltungsteilnehmer darum gebeten, die geltende Abstandsregel von mindestens 1,50 Meter und das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes auf den Verkehrs- und Gemeinschaftsflächen einzuhalten.

Blättern Sie einfach in unserem Spielzeitheft „Aus Tolbergs Zeit“ und suchen sich Ihr(e) Konzert(e) aus, welches Sie gerne besuchen möchten!

Die vor uns liegende Konzertsaison 2021/2022 steht ganz im Zeichen von Johann Wilhelm Tolberg. Doch wer war dieser Tolberg, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Knappschaftsarzt im damaligen Elmen (heute Bad Salzelmen) wirkte, hier die Heilkraft der Sole entdeckte und durch die Gründung der Heilbäder die Blütezeit unserer Heimstätte einläutete? Wer war dieser Doktor, über dessen Lebenslauf nicht sonderlich viel bekannt ist?  Um diesen Fragen nachzuforschen, gestaltet die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck die neue Spielzeit wie eine klingende Biographie Tolbergs. 

Es erinnert ein bisschen an die Filmkomödie „Und täglich grüßt das Murmeltier“ mit Bill Murray. Nur zum Lachen ist den Verantwortlichen der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck schon lange nicht mehr zumute. Die Vorbereitungen hinter den Kulissen liefen auf Hochtouren, es wurde rechtzeitig reagiert und intensiv an einer adäquaten Alternative gefeilt. Letztendlich musste nun erneut die Reißleine gezogen werden, so dass eine erneute Verschiebung des 24. Schönebecker Operettensommers leider unumgänglich ist. Grund ist das Vierte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epischen Lage von nationaler Tragweite (Infektionsschutzgesetz/“Notbremse“), welches am 22. April dieses Jahres in Kraft getreten ist.

„Solche Entscheidungen schmerzen“, bedauert der Landrat des Salzlandkreises Markus Bauer. „Nun muss ‚Die Lustige Witwe‘ weiter warten. Der Bierer Berg muss weiter warten auf unseren 24. Operettensommer. Diese Nachricht trägt Enttäuschung und Hoffnung in einem, für Schönebeck, für Künstler und Publikum, für den Salzlandkreis und die Kultur. Ich danke allen, die jetzt vor allem nach Alternativen suchen und das kulturelle Angebot sichern. Wo der Salzlandkreis unterstützen kann, werden wir das tun.“

Schönebecks Oberbürgermeister Bert Knoblauch kann den Entschluss der abermaligen Verschiebung nachempfinden. „Ich bedauere sehr, dass der Operettensommer erneut verschoben werden muss. Allerdings ist die Fortführung der Planungen angesichts der aktuellen Situation ein zu großes finanzielles Risiko. Ich freue mich darüber, dass die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie an einem Alternativprogramm arbeitet und hoffe, dass wir so Stück für Stück das kulturelle Programm in unserer Region beleben können“, blickt das Stadtoberhaupt optimistisch auf die hoffentlich stattfindenden Veranstaltungen ab Anfang Juli.

Ermutigend blickt auch Anita Bader in die (Kultur-)Zukunft. Lange Zeit hatte die Geschäftsführerin der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie gehofft, das Sommerspektakel doch über die Bühne zu bringen, doch letztendlich sprechen die aktuellen Zahlen eine andere Sprache. „Wir hoffen derzeit, dass sich die Inzidenz im Land und dem Landkreis so positiv entwickelt, dass wir lang genug unter 100 liegen, um überhaupt wieder daran denken können, mit Kulturveranstaltungen an den Start gehen zu können. Derzeit planen wir für den Juli mehrere Konzerte quer durch den gesamten Landkreis, Open-Air und natürlich mit den nötigen Abständen und Hygienekonzepten an den verschiedenen Konzertorten. Neidvoll schauen wir gerade nach Österreich, wo große Festivals wie etwa die Pfingstfestspiele in Salzburg bereits im Mai wieder mit Zuschauer:innen rechnen dürfen und hoffen, dass sich diese positive Welle in den kommenden Wochen auch nach Deutschland ausbreitet.“

Jan Michael Horstmann, Chefdirigent der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck, ist angesichts der Entwicklung der vergangenen Monate sehr besorgt und enttäuscht, dass ausgerechnet die Kultur trotz aufwendiger Hygienekonzepte und entsprechender Kulturprogramme wenig oder überhaupt kein Gehör findet. „Daher habe ich mit aller Kreativität die zwingenden Umplanungen mitgestaltet und bin daher umso mehr von dieser endgültigen Absage betroffen.“

Ein wichtiger Hinweis in eigener Sache: Bereits erworbene Eintrittskarten für den 24. Schönebecker Operettensommer behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit – auch für das Jahr 2022. Bereits reservierte Eintrittskarten werden im Ticketsystem übertragen. Wer also beispielsweise für die fünfte Vorstellung in diesem Jahr (2. Juli 2021) sein Ticket reserviert hat, kann auch im nächsten Jahr die fünfte Vorstellung (1. Juli) besuchen. Kartenkäufer:innen, die ihr Ticket anonym erworben haben, melden sich bitte an der jeweiligen Vorverkaufsstelle.

Barrierefreiheit als Qualitäts- und Komfortmerkmal: Die amphitheater-ähnliche Waldbühne Bierer Berg, Spielort des Schönebecker Operettensommers, hat Ende des vergangenen Jahres das bundesweit einheitliche Kriterium „Reisen für Alle“ erhalten. Hierfür hat extra ein Mitarbeiter der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie eine Schulung zum Thema „Barrierefreiheit als Qualitäts- und Komfortmerkmal“ besucht.

In Deutschland leben etwa zehn Millionen Menschen mit einer Behinderung. Für sie sind detaillierte und verlässliche Informationen über die Nutz- und Erlebbarkeit touristischer Angebote eine wesentliche Grundlage für ihre Reiseentscheidung. Barrierefreiheit ist für etwa 10 Prozent der Bevölkerung unentbehrlich, für 40 Prozent hilfreich und für 100 Prozent komfortabel.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Die zertifizierten Einrichtungen wurden von geschulten Erhebern geprüft und sind mit den entsprechenden Piktogrammen gekennzeichnet.

Mehr Informationen unter www.reisen-fuer-alle.de.

Die Waldbühne im Heimattiergarten Bierer Berg hat ihr Aussehen verändert. Innerhalb von zwei Wochen wurden die insgesamt 716 Sitzschalen mit dem Farbcode RAL 7010 im April 2020 montiert, unter tatkräftiger Mithilfe unseres Chefdirigenten Jan Michael Horstmann. Bei einem Vor-Ort-Termin waren sich Schönebecks Oberbürgermeister Bert Knoblauch und Landrat Markus Bauer einig, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann. Der 24. Schönebecker Operettensommer wird nach zwei Verschiebungen hoffentlich planmäßig vom 25. Juni bis 24. Juli 2022 stattfinden.

Unweit von Schönebeck, dem Stammsitz der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie, befindet sich das imposante Ringheiligtum Pömmelte. Die Überreste dieses etwa 4300 Jahre alten Kultortes wurden seit 2005 ausgegraben und ab dem Jahr 2013 rekonstruiert. Nun gewährt diese sensationelle Anlage einen Einblick in die Rituale und Lebenswelten vom Übergang der Jungstein- in die Bronzezeit. 
Die Anlage aus Holzpalisaden, Gruben und Wällen ist in ihrer Größe mit Monumenten wie dem weltberühmten Stonehenge in England vergleichbar. Zwei Haupttore führen in den Innenraum und sind auf feste Positionen des Sonnenlaufs ausgerichtet. Über 800 Jahre diente dieser Ort den Menschen der jungsteinzeitlichen Schnurkeramiker- und Glockenbecherkulturen sowie der frühbronzezeitlichen Aunjetizer Kultur als heilige Stätte. Das Ringheiligtum wurde für vielfältige Kulthandlungen genutzt – von Bestattungen bis hin zu Tier- und Menschenopfern. 
Vom neun Meter hohen Aussichtsturm bietet sich den Gästen ein fantastischer Überblick über die Anlage. 
Ein besonderes Highlight bietet sich jedes Jahr im September, wenn sich das Orchester der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie im Ringheiligtum Pömmelte einfindet und die einzigartige Akustik der Kreisgrabenanlage erlebbar macht. 

Besucherinformation: Das Ringheiligtum Pömmelte ist ganzjährig frei zugänglich.

Öffentliche Führungen: April bis 31. Oktober dienstags 11 Uhr und freitags bis sonntags um 14 Uhr.

Quelle: Susanne Dedow (Salzlandkreis) / Foto: Lukas Petereit

Weitere Informationen unter: 03471/6842560 oder museum@kreis-slk.de  oder  www.ringheiligtum-poemmelte.de oder Anfragen an : kultur@kreis-slk.de