Details zum Stück

 

Beschreibung

 

Sei es in Opern, sei es auf dem Konzertpodium, sei es in der Widmung eines Werkes, sei es im Siegestaumel nach gewonnener Schlacht: zu allen Zeiten wurden die Schrecken des Krieges auch musikalisch verarbeitet, in strahlenden Jubel-Ouvertüren oder wilden Schlachtmusiken. Aber auch Werke, die die Sinnlosigkeit der geschlagenen Scharmützel hervorheben, zeigten vom Barock bis in die Gegenwart hinein die pazifistische Einstellung einiger Komponisten. Und so führen wir im ersten Teil des Konzertes Werke auf, die den Krieg, seine „Helden“ und seine Feinde thematisieren, während mit Bibers grotesk-komischer „Battalia“, mit Kagels witzig-schrägen „Märschen“, durch die man den Sieg nur verfehlen kann, und mit Offenbachs Parodie des trojanischen Krieges im zweiten Teil die Sehnsucht nach immerwährendem Frieden klangliche Umsetzung findet. Im Zentrum des Konzertes der herrliche Walzer aus der Feder des jungen Komponisten Sergey Tsoi, inspiriert durch die Ballszene aus Tolstojs grandiosem Roman „Krieg und Frieden“.

Programm:

Johann Strauss (Sohn)                          Ouvertüre zur Operette "Der Zigeunerbaron"
Johann Joseph Fux                                Sinfonia a 3 C-Dur K.331 "Turcaria"
Georg Friedrich Händel                         Ouvertüre und Schlachtmusik aus der Oper "Alessandro"
Antonio Salieri                                        Ouvertüre zu "Kublai Khan, re dei tartari"
Sergey Tsoy                                           Natasha's Waltz with Bolkonsky
Georg Friedrich Händel                         Le paix - la réjouissance aus "Music for the Royal fireworks"w
Heinrich Ignaz Franz Biber                    Battalia a 9
Mauricio Kagel                                       10 Märsche, den Sieg zu verfehlen
Jacques Offenbach                                Ouvertüre zur Operette "Die schöne Helena"

Besetzung

 

  • Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck Jan Michael Horstmann
  • Dirigent Jan Michael Horstmann