Details zum Stück

 

Beschreibung

 

Der schönste Tag im Leben von Dr. Ulrich Hansen und seiner Verlobten Regine droht eine echte Katastrophe zu werden. Der Bräutigam verspätet sich, stattdessen taucht seine Verflossene, die temperamentvolle Tänzerin Dona Dolores, genannt Dodo, auf, um die Hochzeit platzen zu lassen. Regines Onkel Felix gelingt es mit knapper Not, die rachsüchtige Primadonna im Weinkeller einzusperren, gerade noch rechtzeitig, bevor der Bräutigam eintrifft. Als Ulrich erscheint – in Frack und Zylinder und in letzter Minute – können sich Braut und Bräutigam endlich das Jawort geben. Die eigentlichen Turbulenzen beginnen jedoch mit Einbruch der Hochzeitsnacht: Onkel Felix hat sich in die kratzbürstige Dodo verliebt und will ihren Impresario Dajos Lajos Földesy um Vermittlung bitten. Beim konspirativen Gespräch in Regines Zimmer verliert der Impresario Dodos Zigarettenetui. Als Regine es wenig später findet, ist für sie der Fall klar: Ihr frischgebackener Ehemann hat sie betrogen! Ulrich wird deshalb kurzerhand ausquartiert und muss sich ein Zimmer im „Hotel Paradies„ nehmen, wo die übrige Hochzeitsgesellschaft noch ausgelassen feiert. Nachdem Ulrich mit dem Hotelportier eine Flasche Kognak geleert hat, landet er beschwipst im falschen Hotelzimmer. Dort gibt er Anlass für die nächste Eifersuchtsszene und stürzt die Hochzeitsfeierlichkeiten endgültig ins Chaos. Ob auf der anschließenden Hochzeitsreise nach Venedig die Paare wieder zusammenfinden?

„Hochzeitsnacht im Paradies“ kam 1942 an dem von Heinz Hentschke geleiteten Berliner Metropoltheater, dem wichtigsten Operettentheater des NS-Staates, zur Uraufführung. Im Nachkriegsdeutschland sorgten die Verfilmungen mit Johannes Heesters oder Peter Alexander mit Evergreens wie „Ein Glück, dass man sich so verlieben kann“ oder „Es kommt auf die Sekunde an“ für beste Unterhaltung. Das TdA bringt „Hochzeitsnacht im Paradies“ in Kooperation mit der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck auf die Bühne.

Besetzung

 

  • Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
  • Musikalische Leitung Jan Michael Horstmann

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