Termine

 

Sonntag, 21. November 2021, 17:00 Uhr
Carl-Maria-von-Weber-Theater, Bernburg (Saale)

Details zum Stück

 

Beschreibung

 

Im Mai des Jahres 1783 schreibt sich der junge Johann Wilhelm Tolberg - wobei ein Einundzwanzigjähriger als Erstsemestler zu der Zeit als nicht mehr jung gegolten haben dürfte - an der Universität in Halle an der Saale ein, zunächst jedoch für das Studium der Theologie, was die lange Studienzeit bis 1791 erklären könnte. Nur wenige Monate später wurde durch den frieden von Paris der amerikanische Unabhängigkeitskrieg beendet, unter anderem durch die Tatkraft der sogenannten „Overmountain men“, der „Männer von jenseits der Berge“. Diese amerikanische „Guerillatruppe“ kam aus den Appalachian Mountains, dem Gebirgszug, der den Osten des Landes über 2400 Kilometer mit einer außergewöhnlichen Pflanzen- und Artenvielfalt prägt und dem Aaron Copland in seiner Ballettmusik ein klingendes Denkmal setzte. Über zweihundert Jahre später schreibt der Komponist und Leiter der Kompositionsklasse der größten Universität Virginias, Jason Haney, ein Werk für die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie und unseren Landkreis.

Kurz nach der Immatrikulation Tolbergs im Mai schreibt Mozart sein zweites Hornkonzert, hier interpretiert von unserem brillanten Solo-Hornisten Özgür Yilmaz, den es aus seiner Heimatstadt Istanbul in den Salzlandkreis verschlagen hat.

Der böhmische Komponist Leopold Kozeluch hatte wenige Jahre zuvor die Nachfolge Mozarts am Salzburger Hof  ausgeschlagen, wurde jedoch nach dessen Tod sein Nachfolger als Hofkompositor in Wien, nicht zuletzt aufgrund des Ruhmes, den ihm seine mitreißenden Sinfonien eingebracht haben.

Das Programm:

Aaron COPLAND - „Appalachian Spring“ - Suite
W. A. MOZART - Konzert Nr.2 Es-Dur für Horn und Orchester KV 417

Jason HANEY - „Healing Waters“ („Heilendes Wasser“; Uraufführung (Harrisonburg/Virginia; jasonhaney.com)
Leopold KOZELUCH - Sinfonie Nr. 3 g-Moll

Besetzung

 

  • Horn Jan Michael Horstmann
  • Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
  • Dirigent Jan Michael Horstmann

Wir danken