Besetzung

Produktionsleitung: Anita Bader
Musikalische Leitung: Gerard Oskamp
Regie/Buch: Katharina Kutil
Korrepetitor/Dirigent: Benjamin Huth
Bühnenbild: TOTO
Theatermalerei: Carsten Stürmer
Maske: Diana Ruttich
Garderobe/Schneiderei: Ramona Reissig/Ute Czyrnik
Tonmeister: Veit Vehmeier
Tontechnik: Ralf Rodegast
Bühnenmeister: Jörg Tiedke
Bühnenbau: Mike Poschag/Jens Wahle

Richard Klein, Tenor

Giovanni Boccaccio

 

Der Tiroler Tenor Richard Klein absolvierte sein Studium im Bereich Jazzklavier am Konservatorium des Bundeslandes Tirol und entdeckte dabei seine Vorliebe zum klassischen Gesang.Von 2006 bis 2012 studierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien in der Klasse von Univ.Prof. Karlheinz Hanser und Prof. Charles Spencer. Sein Repertoire reicht von Barockmusik über klassische Oper und Operette bis zu zeitgenössischem Musiktheater.

Auftritte führten ihn bisher unter anderem an das Tiroler Landestheater, an die Berliner Staatsoper unter den Linden, zu den Innsbrucker Festwochen, an das Kinderzelt der Wiener Staatsoper, zu Sirene Operntheater in Wien, zur Wiener Taschenoper, zum Festival Musica Strasbourg, zur Elbphilharmonie in Hamburg, zur Classionata im Kanton Solothurn, an das Konzerthaus Wien, das Staatstheater Oldenburg, an das Stadttheater Klagenfurt, das Schloss Esterhazy an das Landestheater Linz und zu den Tiroler Festspielen Erl. Dabei durfte er unter anderem mit Dirigenten wie Rene Jacobs, Konrad Junghänel, Dietfried Bernet, Thomas Rösner, Andreas Spörri, Karsten Januschke und Gustav Kuhn zusammenarbeiten. Im Sommer 2008 schloss er erfolgreich das Studium der Rechtswissenschaften an der Universitat Innsbruck ab.

Gerd Jaburek, Tenor

Pietro, Prinz von Palermo

 

Der Tenor Gerd Jaburek wurde in Wien geboren. Er absolvierte sein Gesangsstudium an der Kunstuniversität Graz und ließ seine Stimme u. a. bei Nicolai Gedda, Ion Buzea, David Lee Brewer, Cesare Colona und Ilko Natchev weiter ausbilden.

Erste Bühnenerfahrung konnte er im Theater im Palais Graz und in Produktionen von Kinderopern an der Wiener Staatsoper sammeln. Anschließend bekam er ein erstes Engagement als Ensemblemitglied am Theater Ulm. Gastspiele hatte er bereits u. a. am Staatstheater Cottbus, an den Theatern Regensburg, Pforzheim, Fürth, am Musiktheater Wil, an der Wiener Kammeroper, am Wiener Volkstheater, am Schauspielhaus und Opernhaus Graz sowie an der Kammeroper Schloß Rheinsberg und bei den Opernfestspielen St. Margarethen

Als Konzertsänger trat Gerd Jaburek u. a. bereits im Wiener Konzerthaus und im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins auf. Zudem war er Mitwirkender bei Festivals wie der styriarte, dem Steirischen Herbst, dem Kammermusikfestival Allegro Vivo, dem Festival de Musique Ancienne de Dieppe und den Tiroler Festspielen Erl.

Richard Glöckner, Tenor

Leonetto, Freund von Boccaccio und Student

 

Der Tenor stammt aus dem Erzgebirge und begann früh mit seiner musikalischen Ausbildung. Seinen Schulabschluss absolvierte er am Sächsischen Landesgymnasium für Musik Carl Maria von Weber in Dresden und er erhielt bereits 2014 einen ersten Bundespreis bei Jugend musiziert. 
Seit 2015 studiert er Gesang an der Universität Mozarteum Salzburg, aktuell bei Prof. Elisabeth Wilke. In seinem Studium war er auf der Opernbühne zuletzt als Snout in Brittens „A Midsummernights Dream“ zu erleben. Außerdem widmet er sich neben dem klassischen Repertoire regelmäßig der Operette, dem Musical sowie dem Chanson. 2017 wirkte er bei einem Reading zum Musical „Sherlock Holmes - Next Generation“ in Bad Hersfeld mit. 2018 konnte er in New York den Lys Symonette Award beim Lotte Lenya Competition der Kurt Weill Foundation for Music gewinnen. In verschiedenen Rahmen tritt er regelmäßig mit eigenen Programmen und Konzertabenden auf.
Schon während seiner Schulzeit leitete und sang er in selbst initiierten Musik- und Theaterprojekten. Unter anderem stellte er die Musicals „Mozart!“, „Evita“ und „Cabaret“ auf die Bühne. Am Mozarteum inszeniert er regelmäßig mit seinen Kommilitonen Musiktheateraufführungen. 

Alexander Klinger, Tenor

Lotteringhi, Fassbinder

 

Alexander Klinger studierte Gesang am Konservatorium der Stadt Wien und setzte seinen Schwerpunkt auf Oper und Operette. Engagements führten ihn unter anderem an das Bayerische Staatsschauspiel München und das Wiener Volkstheater, ins Radio Kulturhaus des ORF, an die „Alte Oper“ in Frankfurt und das Landestheater Salzburg. Auf Tourneen durch Europa und Japan reüssierte er in Die lustige Witwe, Wiener Blut, Der Opernball und Die Fledermaus. Seit Jahren ist er mit Programmen, u.a. mit Operetten- und Wienerliedern, regelmäßig auf der MS EUROPA zu hören. Seit 2007 zeichnet er gemeinsam mit dem Salonorchester Vindobona für den MS EUROPA Opernball verantwortlich. In diesem Jahr hat er mit dem Einpersonenstück Der Ring der nie gelungen eine vielbeachtete Uraufführung in Wien gespielt. Beim Schönebecker Operettensommer ist er mittlerweile schon zu einer fixen Größe geworden und diesem in tiefer Freundschaft verbunden.

Aylin Winzenburg, Mezzosopran

Isabella, Gattin von Lotteringhi

 

Aylin Winzenburg entdeckte ihre Liebe zum Gesang über den Tanz. Der führte sie als Jugendliche an das Staatstheater ihrer Heimatstadt Oldenburg, wo sie als Schauspielerin im Jungen Theater Bühnenluft schnupperte und das erste Mal mit der Oper in Berührung kam. Diese bildet auch heute den Schwerpunkt ihres Repertoires. Ihre Gesangsausbildung absolvierte sie bei Enrico Facini an der Universität der Künste Berlin.

Erfahrungen in der Neuen Musik sammelte sie unter anderem im Musiktheaterstück A Game Of Fives unter der Regie von Enrico Stolzenburg, das bei der Münchener Biennale Premiere feierte. Sie ist Gründungsmitglied des Ensembles Ofilia für Pop- Up Opera in Berlin und arbeitet mit dem Musiktheater Kollektiv Glanz und Krawall zusammen. Neben der Oper und ihrer Konzerttätigkeit im Bereich Lied steht sie gern mit dem Magnetic Ghost Orchestra, einem Ensemble für Musik zwischen symphonischem Jazz und Avantgarde auf der Bühne, wo sie die Gelegenheit hat, die ganze Bandbreite ihrer vielfältig ausgebildeten Stimme zu zeigen. 

Kim Schrader, Tenor

Lambertuccio, Gewürzkrämer

 

Kim Schrader, gebürtiger Berliner, ist ein sehr vielseitiger Künstler, dessen sängerisches Wirken Oper, Operette, Konzert und Liedgesang umfasst. Stationen des Opernsängers waren u.a. die Deutsche Oper Düsseldorf, das Meininger Theater, das Theatre de la Monnaie Brüssel, Theatre du Capitole Toulouse, die Deutsche Staatsoper Berlin, das Landestheater Linz und im Frühjahr 2019 zum wiederholten Male das Theater Magdeburg in der Produktion „The true story of King Kong“. Als Konzertsänger gastierte er u. a. in den Philharmonien Berlin und Köln, dem Konzerthaus Berlin, der Frauenkirche Dresden, dem Palau de la Musica Barcelona, dem Musikhuset Aarhus, der Elbphilharmonie Hamburg. Er traf auf Künstler wie Kirill Petrenko, Ivor Bolton, David McVicar, Christine Mielitz, Pet Halmen, Vladimir Jurowski, Georg-Christoph Biller und Reinhard Goebel. Beim Schönebecker Operettensommer war Kim Schrader seit 2008 regelmäßig in verschiedensten Rollen zu erleben. Außerdem tritt er als Produzent von Videomusiken in Erscheinung und widmet sich mit seiner Berliner Produktionsfirma hochwertigen Audioaufnahmen und CD-Produktionen.

Astrid von Feder, Mezzosopran

Peronella, Gattin von Lambertuccio

 

Die gelernte Krankenschwester Astrid von Feder studierte nach ihrer Ausbildung Gesang an der Hochschule für Musik in Weimar und im Anschluss an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg. Nach Ihrem Festengagement am Schleswig-Holsteinischen Landestheater führten sie freiberufliche Engagements unter anderem an die Theater Braunschweig, Lübeck, Koblenz, Mannheim. Sie wirkte außerdem bei den Eutiner und Bad Hersfelder Festspielen mit. Die Rolle der Carmen führte sie auf Tourneen nach Mexiko, Kiew, Amsterdam usw. Auch im Konzertbereich ist Astrid von Feder immer wieder tätig. Ein Höhepunkt hier war das Verdi Requiem in der Thomaskirche in Leipzig.
Mit dem Hochschulorchester Flensburg brachte sie u.a. die „Kindertotenlieder“ von Mahler, „Isoldes Liebestod“ von Wagner und die Rolle der Sprecherin in der Uraufführung von Jeffrey Chings „Broken Madrigals“ (Version für Streichorchester) zu Gehör.

Sebastian Huppmann, Bariton

Szalza, Barbier

 

 

Sebastian Huppmann wurde in Wien geboren. Seine Ausbildung begann schön früh als Solist der Mozart Sängerknaben, Wien. Das Studium absolvierte er am Konservatorium-Wien mit Auszeichnung. Er ist mehrfacher Preisträger diverser internationaler Wettbewerbe. Der Bariton verkörperte bis dato mehr als 30 Rollen. Zu seinem Repertoire zählen u. a. Mozarts "Don Giovanni", Conte, Figaro, Papageno, Guglielmo, sowie Falke (Fledermaus), die Titelrolle in D.Milhauds "Der verlorene Sohn", Escamillo (Carmen), Lindoro (Haydn: LePescatrici) u.v.a.
Konzertant sang er zahlreiche Oratorien wie „Kreuzstabkantate“, „Ich habe genug“, „Johannes Passion“ von Bach, „Messiah“ von Händel,  „Petite messe solenelle“  von Rossini, „Te Deum“ von Charpentier u.v.m.

Er gastierte dabei unter anderem an der Oper Odessa, Koninklijke Schouwburg Den Haag, Luxor Theater Rotterdam, dem Konzerthaus Moskau, Nationaltheater Taipeh, Konzerthaus Stockholm, Meragon Mousikis Athen, dem Carinthischen Sommer, der Wiener Staatsoper, Wiener Kammeroper, Bühne Baden, Biennale Zagreb, Kawasaki Hall Tokio, Oper Klosterneuburg, Christmas in Vienna und vielen anderen.

Marina Medvedeva, Sopran

Beatrice, Gattin von Scalza und Geliebte von Leonetto

 

Marina Medvedeva wurde im russischen Krasnodar geboren. Ihre erste musikalische Ausbildung erhielt sie im Fach klassische Gitarre an der Musikschule für Kinder in Krasnodar. Anschließend absolvierte sie eine Ausbildung zur Dirigentin für Chorgesang am Rimski-Korsakow-Musikcollege in Krasnodar mit Auszeichnung. Von 2006 bis 2011 studierte Marina Medvedeva Operngesang an der Moskauer Gnessin-Musikakademie und schloss ihr Studium ebenfalls mit einem ausgezeichneten Ergebnis ab.

Seit April 2013 lebt Marina Medvedeva in Deutschland. Die Meisterstudiengänge Bühnengesang (2015) und Konzertgesang (2017) an der HMT Rostock hat sie sehr erfolgreich abgeschlossen. Sie wurde sowohl durch das Deutschlandstipendium als auch das Stipendium der Oscar und Vera Ritter-Stiftung gefördert. Seit dem Beginn ihres Studiums war Marina Medvedeva als Susanna („Le Nozze di Figaro“), Lauretta („Gianni Schicchi“) und Sophie („Der Rosenkavalier“ unter der Leitung von GMD Daniel Huppert) an der hmt Rostock sowie als Sand- und Taumann („Hänsel und Gretel“) am Volkstheater Rostock zu erleben. Im August 2014 errang Marina Medvedeva den 2. Platz während des Straußwettbewerbs in Salzburg mit einem Auftritt als Zerbinetta („Ariadne auf Naxos“). Beim Antonín Dvořák-Singwettbewerb in Karlovy Vary (Tschechien) belegte sie den 2. Platz in der Kategorie Lied und den 3. Platz in der Kategorie Oper. Zuletzt gewann sie den 2. Preis bei der 17. Maritim Musikwoche von der Franz Wirth Gedächtnis – Stiftung.

Ihre Karriere als Opernsängerin hat sie erfolgreich am Theater Vorpommern begonnen, wo sie in der Saison 2015/16 fester Bestandteil des Solistenensembles als Barbarina („Le nozze di Figaro“), Gretel („Hänsel und Gretel“), Lisa („Gräfin Mariza“), Schöpfhenne und Eule („Das schlaue Füchslein“) und Frasquita („Carmen“) war. Nach der Babypause folgten weitere Projekte, u.a. beim 22. Schönebecker Operettensommer 2018 (Der Vogelhändler), die Rolle der Servilia („La clemenza di Tito“) an der Kammeroper Konstanz, sowie Engagements am Theater Hof (Viktoria und ihr Husar) 2018 bis 2019 und Staatstheater Schwerin (Hänsel und Gretel) in 2018 . Regelmäßige Kammerkonzerte und Galaauftritte runden ihr breites Portfolio ab.

Elizabeth Wiles, Sopran

Fiametta 

 

Die Texanische Sopranistin schloss ihr Studium an der University of Houston mit dem Bachelor of Music und am Cincinnati College-Conservatory of Music mit dem Master of Music ab. Dazwischen kam ein Engagement an der San Francisco Opera/Western Opera Theater als Micaela in „Carmen”.

Am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken war sie von 2003 bis 2017 fest engagiert. Dort sang sie u. a. die Zdenka in „Arabella”, die Euridike in „Orpheus in der Unterwelt”, die Poppea in „Agrippina”, wofür sie den Sponsor Club Preis des Staatstheaters erhielt, Rosina, Gretel, die Titelrolle in „Sakontala“ von F. Schubert, wofür sie eine Nominierung in der Zeitschrift „Opernwelt“ erhielt als Nachwuchskünstlerin des Jahres, Dido, Susanna, Gilda und Lucia. Zuletzt war sie als Ellen Orford in Brittens Meisterwerk „Peter Grimes“ in der Regie von Brigitte Fassbaender, Nannetta in „Falstaff“, als Pamina und als Agathe besetzt. Letztens gastierte Frau Wiles in Gelsenkirchen am Theater im Revier als Governess in „The Turn of The Screw“.

Ab Herbst 2017 wechselte Wiles in die Selbstständigkeit und gab ihre erste Mimi im Oktober am Staatstheater Saarbrücken. Pamina hat sie ebenfalls dort bereits gesungen in der erfolgreichen Zauberflöte-Inszenierung von Andreas Gergen. Am Pfalztheater in Kaiserslautern ist sie ebenfalls aktuell engagiert als die Eurydike in “Orpheus in der Unterwelt” sowie als die Gretel.

Elizabeth Wiles ist auch eine gefragte Interpretin für Konzerte und Liederabende. Sie war bereits in Konzert-Übertragungen des Saarländischen Rundfunks live zu hören, bei Kammerkonzerten, wie den „Wesendonck Liedern“ von Richard Wagner. Auf Einladung der Richard-Wagner-Verbände Saarbrücken und Trier trat sie in Liederabenden auf. Schon mehrere Male war sie Solistin bei den Weihnachtskonzerten der Trierer Sängerknaben, beim Homburger Sinfonie Orchester und beim Kreis Symphonie Orchester Saarlouis. In Tokio/Japan gastierte sie als Sopran-Solistin in Carmina Burana und in Beethovens 9. Sinfonie in der Bunka Kaikan. Mit dem Choeur de chambre du Luxembourg ist sie im April 2017 in der Philharmonie Luxembourg in Mozarts Requiem auftgetreten, sowie im Dezember 2017 in Carmina Burana. Im Frühling 2018 ist sie in Mozarts c-moll Messe und in Bruckners "Te Deum" aufgetreten und singt im Herbst 2019 die Sopransolo in Mahlers 2. Sinfonie.

Jörg Sändig, Bariton

Majordomus/Colporteur

 

Jörg Sändig studierte an der Musikhochschule Karlsruhe Gesang und Oper und am Konservatorium der Stadt Wien Lied und Oratorium. Von hier ging er 1999, nach Konzert- und Opernengagements, u.a. im Wiener Musikvereinssaal und an der Wiener Kammeroper, ins Engagement an das Südostbayerische Landestheater in Passau.
Von 2002 bis 2012 war er Ensemblemitglied am Schleswig-Holsteinischen Landestheater in
Flensburg. Hier sang er viele Rollen des Opern-, Operetten-, und Musicalrepertoires wie z.B. E.Onegin, Wolfram (Der Tannhäuser) , Graf Almaviva (Le nozze di Figaro), Don Giovanni, G.Germont (La traviata), Eisenstein (Die Fledermaus), Zar (Zar und Zimmermann).
Seit Oktober 2012 ist er als 1.Bass im Chor am Theater Bremen engagiert, wo er auch kleinere Solopartien übernimmt. Daneben ist er in Konzerten und Liederabenden zu hören.

Katharina Kutil

Regisseurin  und Maria, Köchin  von Boccaccio

 

Seit 2005 ist Katharina Kutil beim Schönebecker Operettensommer dabei und mittendrin. Seit 2008 freischaffende Regisseurin u.a. für das Niederösterreichische Viertelfestival, Bühne im Hof/St. Pölten; freie Produktionen wie „Pinocchio“, „Der Ring, der nie gelungen“ und als Schauspielerin in „Kutils Zähmung“ - Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“ als Solo für eine Frau im Wiener Metropol. Mitbegründerin des „Wiener Kriminalitaeten Theaters“. Die Begeisterung für das Publikum und die spannende Arbeit auf dem Bierer Berg zieht sie also nunmehr seit 15 Jahren jeden Sommer nach Schönebeck und mit großer Freude nahm sie das Angebot der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie an auch 2019 wieder die Regie zu übernehmen und auch als Schauspielerin aufzutreten.
Katharina ist außerdem freie Autorin (u.a. die „Rosa Blau“ - Krimireihe im Brighton Verlag) und erhielte für ihre Arbeit am Theater und als Autorin mehrere Auszeichnungen. Katharina ist außerdem Dozentin für Schauspiel an der Filmacademy Wien.
Anfang Mai dieses Jahres wurde Katharina Kutil mit ihrem Kalender „dreihundertfünfundsechzig plus eins – ein literarischer Kalender“ vom Brighton Verlag für den Österreichischen Buchpreis 2019 nomiert.

Anna Wrobel

Choreografie / Tänzerin

 

Die gebürtige Ukrainerin absolvierte ihr Studium an der Staatlichen Kulturakademie in Charkow mit Auszeichnung und besitzt den Titel "Meister of Arts". Unter anderem studierte sie Ballett, Contemporary Dance, Modern Dance, Choreografie und Regie. In der Ukraine tanzte Wrobel in der Fernsehreihe "So you think you can dance" und erstellte bereits während ihrer Ausbildung Choreografien  für den Staatlichen Nationalzirkus der Ukraine sowie für die Charkower Staatsoper.

Nach ihrem Abschluss arbeitete Anna mehrere Jahre als Solotänzerin für AIDA Cruises. Sie wurde in Hamburg heimisch und hat europaweit in verschiedenen Musicals, wie zum Beispiel "Don Juan", "Dirty Dancing", "Wicked" oder "We will rock you" getanzt. Im Jahr 2015 war sie erstmals in "Im weißen Rössl" als Ensemblemitglied beim Schönebecker Operettensommer zu sehen. Zwei Jahre später stand Anna erneut bei der Operette "Schwarzwaldmädel" von Leon Jessel auf der Freilichtbühne Bierer Berg.

Zur Zeit leitet Anna Wrobel die Tanzabteilung der Norddeutschen-Musical-Akademie und ist freiberuflich weiterhin als Tänzerin und Choreografin tätig.

Marcelo Doño

Tänzer

 

Der aus Argentinien stammende Marcelo Doño erhielt seine künstlerische Ausbildung an der National Ballet School sowie an der Ballet School des Colón Theatre in Buenos Aires. Nach Stipendien am Studio-Maestro (Winter 2006-2007) in New York und am Austin Ballet (Sommer 2007) folgten Engagements am Teatro Provincial de Salta, am Nordharzer Städtebundtheater, beim Theater Sommer Lübeck sowie seit 2012 an der Hamburgischen Staatsoper. Hier war er bereits u. a. in den Produktionen »Die unglückselige Kleopatra«, »Fidelio« und »Das schlaue Füchslein« auf der Bühne zu erleben. Im August 2018 war er als Tanz-Double des Hauptdarstellers im TV-Film "Willkommen Zuhause" in Aktion. Seine tänzerischen Fähigkeiten hat er in Kursen (Modern Dance), Salsakurs an der "Azucar School of Arts" und Tango-Unterricht bei Alejandro Sanguinetti (Universo Tango) verfeinert.