Besetzung

Produktionsleitung: Anita Bader
Musikalische Leitung: Jan Michael Horstmann
Regisseurin: Birgit Eckenweber
Bühnenbild/Ausstattung: TOTO (Torsten Mittelstädt)
Choreografie: Alexander Semenchukov
Korrepetitor/Dirigent: Dionysos Pantis
1. Regieassistent: Jens. D. Ravari
2. Regieassistent: Raphael Dreißig
Es spielt die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
 

Theatermalerei/Requisiten: Petra und Carsten Stürmer
Maske: Siegfried Schoder, Ines Polak
Garderobe/Schneiderei: Ute Czyrnik
Tonmeister: Veit Vehmeier
Tontechnik: Eric Klix
Bühnenmeister: Jörg Tiedke
Bühnenbau: Mike Poschag, Stanley Daut
Gerüstbau: Schaffrinna GmbH
Layout Plakat: Werbemanufaktur M. Schulz

 

R O L L E N


Baron Mirko Zeta - Ulf Dirk Mädler
Valencienne - Sophia Revilla
Graf Danilo Danilowitsch - Alexander Klinger
Hanna Glawari - Yvonne Friedli
Camille des Rosillon - Jannes Philipp Mönnighoff
Vicomte Cascada - Kevin Dickmann
Raoul de St. Brioche - July Zuma
Njegus - Dirk Lohr


C H O R:

Katharina Schwarz (Sopran)
Anna Krasnoleskaya (Sopran)
Mirjam Widmann (Alt)
Max Roomsky (Tenor)
Sergiy Zinchenko (Bass)
Julia Reznik (Alt)
Mirjam Widmann (Alt)
July Zuma (Tenor)
 

G R I S E T T E N:

Sascha Semenchukow
Inga Golub
Anna Krasnoselskaya
Julia Reznik
Emilia Georgieva
Reneta Mihaylova-Borisova

Alexander Klinger

Graf Danilo Danilowitsch

 

Der männliche Dauerbrenner beim Schönebecker Operettensommer heißt Alexander Klinger. Der gebürtige Wiener studierte Gesang am Konservatorium der österreichischen Hauptstadt und setzte seinen Schwerpunkt dabei auf Oper und Operette. Engagements führten ihn unter anderem an das Bayerische Schauspielhaus München und Wiener Volkstheater, ins Radio Kulturhaus des ORF, an die „Alte Oper“ in Frankfurt/Main und das Landestheater Salzburg. Auf Tourneen durch Europa und Japan reüssierte er u.a.  in „Wiener Blut“, „Der Opernball“ und „Die Fledermaus“. Seit 2007 zeichnete sich Alexander Klinger gemeinsam mit dem Salonorchester Vindobona für den Opernball auf dem Kreuzfahrtschiff „MS Europa“ verantwortlich. Beim Schönebecker Operettensommer ist er mittlerweile schon zu einer fixen Größe geworden und diesem in tiefer Freundschaft verbunden.

Yvonne Friedli

Hanna Glawari

 

Die Schweizer Sopranistin studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Norma Sharp und Thomas Quasthoff.  Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Peter Konwitschny und Irvin Cage vervollständigen ihre Ausbildung. Seit dem erfolgreichen Engagement am Landestheater Neustrelitz erweitert sie kontinuierlich ihr Partienspektrum bei Kirsten Schötteldreier (Amsterdam/Niederlande) und Byron Knutson (Berlin) mit den anspruchsvollen Partien des jugendlich-dramatischen Fachs (u.a. Elsa „Lohengrin“, Mariza „Gräfin Mariza“, Rosalinde „Fledermaus“, R. Strauss „Salome“).

Parallel dazu tritt sie regelmäßig als Konzert- und Oratoriensängerin an repräsentativen Orten (Zürich, Berlin, Oxford, Wien) auf. Liederabende (R. Strauss, Mendelssohn, Schubert, Brahms, Hindemith)vervollständigen das umfangreiche Repertoire der Künstlerin.

Bei Neos Music erschien eine CD mit Liedern des Amberger Komponisten H. E. Erwin Walter und bei Coviello Classics wird „Das Marienleben“ von Paul Hindemith 2022 erscheinen.

Unmittelbar vor diesem Engagement errang sie durch ein spektakuläres Einspringen mit der Partie der Sophie Charlotte bei der Uraufführung von Harders gleichnamiger Oper am Landestheater Neustrelitz deutschlandweit mediale positive Resonanz.

Ihre Operettenkariere begann sie als Stasi in der „Csardasfürstin“ in Bad Ischl, Österreich. Als lustige Witwe ("Es ist mein Rollendebüt.") ist sie zum ersten Mal beim Schönebecker Operettensommer zu Gast.

Ulf Dirk Mädler

Baron Mirko Zeta

Der Bariton studierte Gesang an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Mozarteum in Salzburg bei Karl Christian Kohn sowie Boris Bakow. Nach seinem Studium besuchte er die Meisterklasse für Lied und Oratorium bei Wolfgang Holzmaier sowie Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Edith Mathis, Sherrill Milnes, Harald Stamm und Bernd Weikl. In einer Aufführung von „Die Zauberflöte“ am Mozarteum gab er mit der Partie des Papageno sein Operndebüt. Zwischen 1998 und 2001 folgten Gastengagements unter anderem am Salzburger Landestheater, dem Opernhaus Graz sowie beim Badischen Staatstheater Karlsruhe. Nach einem Gastengagement am Theater Magdeburg im Frühjahr 2001 war er dort zwischen April 2001 und Juli 2009 festes Ensemblemitglied. Während dieser Zeit erhielt er im Jahr 2002 von der „Gesellschaft zur Förderung des Theaters Magdeburg e. V.“ den Förderpreis.

Neben den klassischen Bariton-Partien sang er auch Partien in Barockopern, wie zum Beispiel in Vivaldis „Orlando furioso“ oder Telemanns „Don Quichotte auf der Hochzeit des Comacho“. Aber auch in modernen Stücken, wie in Menottis Oper „Amelia geht zum Ball“ oder der deutschen Erstaufführung der Kammeroper „Parthenogenesis“ von James MacMillan war Mädler zu erleben.

Gastengagments führten ihn unter anderem nach Venedig, Hamburg oder Prag. Regelmäßig gastiert Ulf Dirk Mädler an der Berliner Staatsoper. Des Weiteren stellt er seine Vielfältigkeit mit einem breit gefächerten Konzertrepertoire unter Beweis. Im Herbst 2020 veröffentlichte Ulf Dirk Mädler mit dem renommierten Jazz-Musiker und ECHO-Preisträger Peter Fessler die erste gemeinsame CD mit dem Titel „CROSSROADS“.

Sophia Revilla

Valencienne

 

Sophia Revilla gewann bereits mit 16 Jahren den 1. Preis beim bundesweiten Musical Song Contest des Musicalmagazins „Da Capo“ und erhielt im darauffolgenden Jahr den Talentförderpreis der Stage School of Music, Dance and Drama Hamburg. Nach einem Schulmusikstudium und dem Bachelor Gesang absolvierte die Sopranistin 2022 den Master Gesang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in der Gesangsklasse von Prof. Markus Schäfer und in den Liedklassen von Prof. Justus Zeyen, Anastasia Grishutina und Trung Sam. Sie nahm u.a. an Meisterkursen von Claudia Barainsky, Stefan Vinke, Sarah Maria Sun, Ana Sokolović, Peter Berne, Doreen DeFeis und James Hooper teil. Bei Letzteren wurde sie 2018 Preisträgerin des 7. Internationalen Belcanto-Meisterkurses. Sie stand in den Hochschulproduktionen von Offenbachs „Pariser Leben“ als Lisa/Fanchette, Hindemiths „Hin und Zurück“ als Helene und bei der deutschen Uraufführung der serbischen Oper „SVADBA“ von Ana Sokolović als Danica auf der Bühne. Von 2016 bis 2017 spielte sie die Rolle der Ruth Putnam in Robert Wards amerikanischer Oper „Hexenjagd – The Crucible“ am Staatstheater Braunschweig unter der Regie von Oscar-Regisseur Hugh Hudson. Darauf folgte im Sommer 2017 ihr Operettendebüt als Hannele in Leon Jessels „Schwarzwaldmädel“ beim 21. Schönebecker Operettensommer mit der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie. Sophia ist Preisträgerin mehrerer Stipendien, u.a. des Kurt-Alten-Stipendiums, mit welchem sie 2020 aufgrund eines exzellenten Bachelor-Abschlusses ausgezeichnet wurde, bevor sie im Frühjahr 2020 in der Hauptrolle des Jacob am Theater Osnabrück in Leonard Evers Kinderoper „Gold!“ debütierte. Seit 2021 singt sie die Rolle der Ida in Johann Strauss' Operette „Die Fledermaus“ am Theater für Niedersachsen in Hildesheim.

Jannes Philipp Mönnighoff

Camille de Rosillon

 

In der aktuellen Spielzeit 2021/22 ist Jannes Philipp Mönnighoff am Theater Regensburg als Alfred (Die Fledermaus, Johann Strauss) sowie beim Schönebecker Operettensommer als Rosillon (Die lustige Witwe, Franz Lehár) zu hören. In der kommenden Spielzeit 2022/23 gastiert er als Belmonte (Die Entführung aus dem Serail, Wolfgang Amadeus Moztart) am Theater Plauen-Zwickau. Jannes Philipp Mönnighoff studierte Gesang in Hamburg, Göteborg, Leipzig und Weimar. Es folgten Engagements am Theater Erfurt, am Theater Altenburg Gera, am Volkstheater Rostock, an den Landesbühnen Sachsen, am Theater Koblenz, am Theater Pforzheim, bei der Zomeropera Alden Biesen (Belgien) und am Theater Regensburg. Besondere Beachtung erhielt Mönnighoff für seine Debüts im hohen Belcanto-Fach als Lindoro (L'Italiana in Algeri, Gioachino Rossini) und Don Ramiro (La Ceneratola, Rossini) sowie im lyrischen Mozartfach als Tamino (Die Zauberflöte, Wolfgang Amadeus Mozart). Einen Schwerpunkt im Oratoriumsrepertoire von Mönnighoff stellen die Werke Johann Sebastian Bachs dar. Mit dem Bach Collegium Zürich führte er die großen Oratorien Bachs auf; weitere musikalische Begegnungen führten ihn unter anderem mit dem Göttinger Barock Orchester, der Hamburger Camerata und dem Kammerorchester Concerto Bremen zusammen. Er sang auf dem Bachfest Leipzig, im Gewandhaus zu Leipzig und in der Laeiszhalle Hamburg.

Kevin Dickmann

Vicomte Cascada

 

Der in Stuttgart geborene Bariton studierte an der HfM Detmold. Er gastierte schon während des Gesangsstudiums regelmäßig am Detmolder Landestheater, wo er auch als Mitglied des Opernstudios engagiert war. Hier war er unter anderem in „La Traviata“, „Carmen“, „Die lustige Witwe“, „Kiss me, Kate“ und „Anatevka“ zu erleben. Es folgten Engagements bei den Marburger Schlossfestspielen und der Rathausoper Konstanz. 2014 wirkte er als Mitglied der Lucerne Festival Academy bei der Aufführung von Luciano Berios „Coro“ unter der Leitung von Sir Simon Rattle mit.

Kevin Dickmann ist seit 2017 freier Mitarbeiter beim WDR Rundfunkchor, mit dem er u.a. Henzes „Floß der Medusa" und Honeggers „Jeanne d'Arc" in der Hamburger Elbphilharmonie aufführte. Bei der Kammeroper Köln war er zuletzt mit „Hello, Dolly!“, „My Fair Lady“ und „Comedian Harmonists“ auf Tour. 2021 war er Ensemblemitglied der Luisenburg-Festspiele Wunsiedel und sorgte als Teil der Cast von „Berlin Berlin – Die große Show der goldenen 20er Jahre“ für Begeisterungsstürme im Admiralspalast.

Neben seiner Tätigkeit als Darsteller arbeitet Kevin Dickmann auch als Studio- und Synchronsprecher.

July Zuma

Raoul de St. Brioche

 

Der lyrische Tenor July Zuma wurde im südafrikanischen Durban geboren. Sein Diplom als Opernsänger erhielt er im Jahr 2005 in Kapstadt, wo er beim dortigen Leiter der Opernabteilung der Universität, Prof. Angelo Gobbato, studierte. July Zuma setzte sein postgraduales Studium anschließend am „Conservatori Superior de Música del Liceu“ in Barcelona bei Prof. Eduardo Grimenéz fort.

Sein Debüt mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen gab er bereits 2014 beim Festival „Ein Sommer in Lesmona“. Im Jahr 2011 wurde ZUma als Preisträger des Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg ausgezeichnet. Im Sommer 2017 sang er die Partie des Pedrillo aus Mozarts „Entführung aus dem Serail“ mit der Kammerphilharmonie Graubünden bei der Schlossoper Haldenstein unter der Leitung Anthony Pilavachi (Regie) und Philippe Bach (musikalische Leitung). Weiter sang er die Rolle des „Jungen Mannes“ in der Welturaufführung der Kammeroper „Romeo‘s Passion“ in Johannesburg (Südafrika, 2018) unter der Regie von Robert Lehmeier.

Seine nächsten Engagements beinhalten die Rolle des „Tony“ in Bernsteins „West Side Story“, aufgeführt von der Unit Art Solution in Barcelona im September 2019 sowie die Rolle des „Belmonte“ in Mozarts „Entführung aus dem Serail” 2020 (Regie: Peter Glockner). Im Juli 2019 war er als Solist beim „Festival der polnischen Musik” in Krakau zu hören. Sein Debüt in der Rolle des Ferrando in Mozarts “Cosi Fan Tutte” machte er in einer England- und Wales-Tournee mit der britischen Swansea City Opera im Frühjahr 2019. Des Weiteren sang er die Partie des Grafen Almaviva in Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ in der Produktion der „Opera Vox Cultural Association“ im schweizerischen Uster. Vor Kurzem übernahm der Tenor die Rolle des Florville in Rossinis „Il Signor Bruschino“ sowie die Tenorpartie in Beethovens 9. Sinfonie am Schloss-Kirchstetten Festival mit Virtuosi Brunenses und dem Tschechischen Orchester in Österreich (2021). July Zuma nahm an zahlreichen Gesangs-Meisterkursen teil, unter anderem 2012 bei Montserrat Caballé im spanischen Saragossa. Der Tenor ist einer der Hauptdarsteller des Dokumentarfilms „Cape of Good Voices“ des preisgekrönten Regisseurs Ralf Pleger. Dieser Film wurde vom TV-Sender Arte in ganz Europa ausgestrahlt.

Dirk Lohr

Njegus

Im vergangenen Jahr feierte Dirk Lohr bereits sein 45. Bühnenjubiläum. 1974 begann er sein Studium an der Musikhochschule Carl Maria von Weber Dresden, welches er 1986 mit dem Examen als Opernsänger abschloss. Zwischen 1983 bis 2003 war Lohr Ensemblemitglied der Staatsoperette Dresden. In dieser Zeit spielte er unzählige Rollen im Tenorfach – vom Buffo- über Operettentenor bis zum Charakterfach, selbst Ausflüge zum Countertenor. Neben Partien in „Die Fledermaus“ oder „Eine Nacht in Venedig“ war er auch in Musical-Rollen zu erleben („Evita“, „Kiss me Kate“ oder „My fair Lady“). Am Staatstheater am Gärtnerplatz München gab Dirk Lohr 2003 sein Debüt in der Rolle des Feri Bacsi in „Die Csardasfürstin“.

Seit 2012 ist Dirk Lohr freiberuflich tätig. Gastspielorte sind unter anderem Münster, Dessau, Salzburg, Graz und die Seefestspiele in Mörbisch. Von Oktober 2014 bis Januar 2016 kann er auf ein Engagement bei den Vereinigten Bühnen Wien zurückblicken. Von 2016 bis 2019 war Lohr bei „Stage Entertainment“ engagiert. In Stuttgart und Hamburg spielte er wieder in „Mary Poppins“ den Admiral Boom sowie den Generaldirektor

 

C H O R

 

G R I S E T T E N