Aus der Presse

Über die Silvesterkonzerte vom 30. und 31. Dezember 2015: "Die Besucher erlebten eine fröhlich beschwingte Jahresbilanz mit den Werken, die das Orchester in diesem Jahr geprägt haben und beendete mit einer herrlichen Potpourri-Ouvertüre ein erlebnisreiches Konzertjahr. Besser gesagt: Das Beste kommt zu Schluss (noch einmal)."
Renate Bojanowski, Volksstimme, 02. Januar 2016

Über das Neujahrskonzert vom 08. Januar 2016: "Ein zauberhafter Abend im wahrsten Sinne, wären da nicht noch die Zugaben! Gerard Oskamp schwelgt sich mit seinem Orchester durch den Donauwalzer, wächst mit dem Radetzky-Marsch über sich hinaus [...] und bündelt allen Übermut zum Abschluss im mitreißenden Can-Can von Jaques Offenbach. Ein furioser Jahresauftakt, mit dem sich die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie die Messlatte für 2016 selbst sehr hoch gelegt hat."
Renate Bojanowski, Volksstimme, 12. Januar 2016

Über Michael Collins (Konzert vom 22. Januar 2016): "Mit einer gefühlten Leichtigkeit interpretiert Michael Collins zusammen mit den hiesigen Musikern dieses bewegende Werk."
Kathleen Radunsky-Neumann, Volksstimme, 26. Januar 2016

Über das Faschingskonzert vom 29. Januar 2016: "Reto Parolari versteht es vorzüglich, die Kammerphilharmonie, die gestern noch Mozart interpretierte, in ein voluminöses Unterhaltungsorchester umzuwandeln. Üppig und übermütig, wie das klingt! [...] Die Zuschauer geraten ebenso außer Rand und Band wie die Kammerphilharmoniker während ihrer Zugaben."
Renate Bojanowski, Volksstimme, 02. Februar 2016

Über Yury Revich (Konzert vom 19. Februar 2016): "Das Spiel des jungen Geigers passt zum Gesamtbild: sehr stürmisch und jugendlich, aber zugleich die Traditionen jahrhundertealter Spielkunst vereinend. [...] Dass der Virtuose, wie vom Komponisten gewünscht, bei dem Werk nicht in den Vordergrund rücken, sondern lediglich passagenweise aus dem Gesamtklang hervorstrahlen sollte, beherzigt Revich zwar nur teilweise, jedoch nicht durchgängig. Kann man ihm das überl nehmen? Kaum, denn der Musiker spielt nicht nur technisch brillant, sondern zugleich mutig und mit viel Charakter."
Emily Engels, Volksstimme, 23. Februar 2016

Über Yury Revich (Konzert vom 21. Februar 2016): [Das Violinkonzert] verlangt außerordentliche solistische Fähigkeiten für das hohe Spieltempo, die wechselnden Tonarabesken und Klangeffekte, denen auch das Orchester folgt. Mit Yury Revich stellte sich ein noch sehr junger Violinvirtuose dem Publikum vor, der den Ansprüchen dieser Komposition in jeder Beziehung gerecht wurde. [...] Mit seinem rasanten Spiel und der vollendeten Beherrschung seines Instrumentes sowie dem klangvollen Zusammenspiel von Soloinstrument und Orchester begeisterte er das Publikum im Bernburger Carl-Maria-von-Weber-Theater. Sowohl Solist als auch Orchester wurden für diese meisterhafte Leistung mit lang andauernden Ovationen gefeiert."
Herbert Jeschke, Mitteldeutsche Zeitung, 24. Februar 2016

Über das Konzert vom 19. Februar 2016: "Die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie unter Gerard Oskamp beweist schon vor Revichs Auftritt mit Ludwig van Beethovens 6. Sinfonie (Pastorale), dass sie an dem Abend in Top-Form ist."
Emily Engels, Volksstimme, 23. Februar 2016

Über Gail Gilmore (Konzert vom 11. März 2016): "Die Solistin des Abends, Gail Gilmore, sang sich von Beginn an in die Herzen der Zuschauer. Was heißt sang, sie zelebrierte! Welchen Schmerz, welche Trauer drücke sie in "My man's gone now" aus! [...] Gail Gilmore überzeugte ihr Publikum durch ihre differenzierte Ausdrucksstärke, die zum einen energiegeladenen und kraftvoll, zum anderen poetisch zart daher kam. Gilmores Stimme erfüllte den Saal mit ansteckender Lebensfreude, der man sich als Zuhörer nicht entziehen konnte. Inspiriert durch diese Magie hing das Publikum fasziniert an ihren Lippen. Jeder Song goss Öl in das Feuer der Begeisterung."
Renate Bojanowski, Volksstimme, 17. März 2016


Über Sabrina Ma (Konzert vom 18. März 2016): "Kräftig, schwungvoll und cool. Das ist der erste Eindruck, den der Zuhörer von Sabrina Mas Spiel auf dem Marimba bekommt. [...] Im Dr.-Tolberg-Saal breitet sich ein Klangteppich aus, der wellenartig kommt und geht und eine fast magische Atmosphäre verschafft. Genauso beeindruckend wie die Klänge, die Ma aus ihrem Instrument entlockt, ist das Auftreten selbst. Die Hongkongerin bewegt sich ruhig und gleichmäßig entlang ihres großen Instrumentes."
Emily Engels, Volksstimme, 22. März 2016


Über Anna Fedorova (Konzert vom 08. April 2016): "Anna Fedorova überzeugte von Beginn an mit äußerster Virtuosität. Ihre klar perlenden Läufe, ihre ungezähmte Eindringlichkeit und ihr brillanter Anschlag hielten den Schmelz und das romantische Pathos im angemessenen Zaum. Dank ihrer souveränen Technik atmete ihr Spiel grandiose Leichtigkeit; ihre enorme Musikalität entlockte dem Flügel ungeahnte Klangfarben. Anna Fedorova ließ jugendlichen Übermut als auch leidenschaftliches Aufbegehren in ihrer Interpretation durchscheinen und erinnerte so an den Rebellen in Sergej Rachmaninoff."
Renate Bojanowski, Volksstimme, 12. April 2016